Dank meiner politischen Erfahrung im Kantonsparlament und nach meiner jahrelangen Arbeit in Bundesbern weiss ich, dass hinter der Arbeit als Parlamentarier mehr als nur ein «einfaches» politisches Programm steckt. Darum geht auch meine Vision weiter als eine strikte Parteipolitik:
Im Parlament hängt die politische Lösungsfindung von mehreren Akteuren ab: der Bundesrat, die Bundesparlamentarier, die parlamentarischen Gruppen, Kommissionen, Parteien und das Schweizer Volk (durch Initiative, Referenden und Petitionen). Ein gewählter Politiker muss im Parlament folglich verschiedenste Positionen bei seinen Entscheiden miteinbeziehen. Zusätzlich ist es wichtig, sich für die Vielfalt der Themen zu interessieren und sich darin auch politisch zu positionieren. Um damit Erfolg zu haben, muss man mit Argumenten andere überzeugen und Allianzen formen können. Nur so kommt die notwendige Mehrheit zustande.
Als Vertreter des Wallis ist es für mich selbstverständlich, mich für die Interessen meines Kantons einzusetzen und diese zu verteidigen. Insbesondere möchte ich dies in den folgenden Bereichen tun: beim kantonalen Finanzausgleich, der Wasserkraft, der Unterstützung für Berg- und Randregionen, der Dezentralisierung der Bundesverwaltung und beim Tourismus und der Kommunikationsmittel. Um gemeinsame Lösungen zu finden, ist die Zusammenarbeit mit anderen VertreterInnen unverzichtbar. Dazu muss man auch die Herausforderungen der anderen Kantone sowie das Zusammenspiel der internationalen Politik kennen.
Konkret möchte ich mich in Bern für folgende Punkte einsetzen:
Den Mittelstand finanziell entlasten
- Tiefere Gesundheitskosten
- Erschwinglichere Preise für den öffentlichen Verkehr
- Erhalt eines qualitativ hochwertigen und für alle zugänglichen Schulsystems
- Sicherstellung von angemessenen Löhnen
Umweltschutz
- Kampf gegen die Verschwendung natürlicher Ressourcen
- Erhalt und Entwicklung einer qualitativ hochstehenden und lokalen Landwirtschaft
- Abbau der CO2-Emissionen mit Hilfe von Innovation
- Umdenken und Anpassungen im Bereich der Transportmittel
Standortattraktivität für Firmen und Erhalt der Jobs in der Schweiz
- Erhalt der Steuerattraktivität für Firmen
- Weniger Bürokratie
- Förderung von Innovationen
- Ausbildung von qualifizierten Fachkräften
Rückbesinnung auf die eigentliche Rolle des Staates: der Staat steht im Dienste der Bürger, und nicht umgekehrt
- Achtung des Subsidiaritätsprinzips: Kompetenzen, die nicht ausdrücklich in den Aufgabenbereich des Bundes fallen, fallen in die Zuständigkeit der 26 Kantone
- Der Staat kann private Firmen nicht ersetzen
- Rechtfertigung der öffentlichen Ausgaben
- Umsetzung einer modernen Familienpolitik
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